Meine 8 Buchlieblinge über das Weinviertel oder von Weinviertler Autoren

Die Bücher gibt's fast alle im lokalen Buchhandel - wenn nicht, habe ich einen Verweis zur Bezugsquelle angeführt.


Veltlinergrün und Ährengold

W.H. Prenner

Dieser Autor ist meiner Recherche nach "nur" Hobbyhistoriker, verfügt aber über unglaubliches Wissen und einen witzigen Erzählstil. Er verbindet die Geschichte des Weinviertels mit der Weltgeschichte, so kommt er im Kapitel über Retz zu den Hussitenkriegen, bei Poysdorf zum Gilgamesch Epos und von Großmugel zu den Kelten.

Prenner schreibt so, als wäre bei all diesen Zeitepochen live dabei gewesen und hätte dabei Tagebuch geführt ... so amüsant :-)


Tauchgänge im grünen Meer

Alfred Komarek

Unglaublich gut recherchiert, teils vermutlich in stundenlangen Gesprächen in tiefen Weinkellern mit den ältesten der alten Weinbauern, und teils tief in historische Aufzeichnungen vergraben und in pitzeliger Kleinarbeit Daten zusammengesammelt - so stelle ich mir die Grundlagenarbeit des Herrn Komarek zu diesem Buch vor. Und dann das Ganze in seinem unnachahmlichen Schreibstil zu einem kopfschüttel-schmunzel Buch "vermaischt", einfach wunderbar.


Das leise Sterben

Dr. Martin Grassberger

will mit seinem Buch „Das leise Sterben“ die betäubte Öffentlichkeit wachrütteln und mit klaren, hintergründigen und tiefgreifenden Fakten die aktuelle Klimadebatte und dringend notwendige Agrarwende beleuchten. 

Das wird ihm gelingen, sofern das Buch gelesen wird und dabei die Einsicht vorhanden ist, augenfällige Tatsachen anzuerkennen.

Er erklärt die konzerngesteuerten Mythen der Agrarindustrie, beschreibt was mit dem weltweiten „Bauernsterben“ noch zusätzlich unwiederbringlich verloren geht und beschwört die uralte Kraft des Bodens, jenes dünnen fruchtbaren Mantels um die Erde, aus dem der überwiegende Teil unserer Nahrung kommt. Und zwar mit so viel detailliertem wissenschaftlichem Hintergrund, dass manchmal mein Kopf raucht.


Den Tod vor Augen

... Ein Weinviertler Schiffsjunge erzählt

 

Walpurga Freudhofmaier

Trotz unendlicher Möglichkeiten, die wir Wohlstandsmenschen heute mit all diesen technischen Wunderdingen haben, weltweiten Reisen (ok, abgesehen derzeit aufgrund der Corona Krise), Selbstverwirklichung wer's will, und sonstiger gebuchter Abenteuer: unser Leben findet dennoch in einer geschützten, geschönten Atmosphäre statt. Die Aufzeichnung dramatischer Ereignisse aus früheren Generationen zeigt, dass die Herausforderungen damals lebensgefährlich waren, und was Menschen überhaupt aushalten können. Auf die Idee, für einen Kick wie Bungee Jumping zu bezahlen, wäre damals wohl niemand gekommen.

Dieses Buch erzählt so ein dramatisches Leben, glücklicherweise wurde es aufgeschrieben.

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Zrucklahna

Gerald Kastner

Gedichte. In Mundart.

Es ist ein Erlebnis, wenn er sie selbst liest, seine Gedichte. Kontaktieren Sie ihn, kommen Sie zu seinen Lesungen, buchen Sie Lesungen von ihm.

Es ist berührend. Und er kann Worte zu Tränen machen.

Kontakt: www.mundart.one


Jakob und der gewisse Herr Stinki

Barbara A. Lehner (geb. Fallnbügl)

Ach, das schlechte Gewissen... Wir alle kennen es - oder etwa nicht?? - aber noch nie hat es jemand gesehen. Außer der Autorin dieses Buches, sie weiß ganz genau wie das schlechte Gewissen aussieht und weiß sogar, wie man  mit diesem Gesellen seinen Frieden findet.

Ein herrliches Kinderbuch, zum Selberlesen und Vorlesen.


Muschelkraft

Rudi Weiß, Gottfried Laf Wurm

In wenigen Zeilen eröffnet sich dem darbenden Pilger die Einsicht. Mit ein paar Worten stellt sich die Frage aller Fragen. Rudi Weiß, der Meister des kurzen Schreibens, hat sich Texte zum Pilgern ausgedacht.

Die farbenfrohen Zeichnungen vieler Orte am Jakobsweg Weinviertel lassen auch beim Umblättern Wanderfeeling entstehen. Gottfried Laf Wurm macht's möglich.

 

Dieses Buch stimmt im Voraus auf den Jakobsweg Weinviertel ein oder läßt ihn im Nachhinein nochmals erleben.


Lieblingsplätze Weinviertel

Ok, es ist mein selbst geschriebenes Buch, aber ganz am Ende der Liste darf ich es doch anführen ...? 

:-)

Eigenlob riecht nach ... äh ... Stallmist?

 

Übrigens sind meine G'schichtln dazu bei einer Vorstellung dieses liebreizenden Reiseführers der Hammer !!!